Warum ist ein solides Offboarding wichtig für das Unternehmen?
Warum IT ins Mitarbeiter-Offboarding gehört
Wenn ein Mitarbeiter ein Unternehmen verlässt, denken die meisten zuerst an Kündigung, Zeugnis und Schlüsselrückgabe. Die IT-Seite wird dabei häufig vergessen – mit teils erheblichen Folgen für Sicherheit, Kosten und Datenschutz.
Sicherheitsrisiken durch offene Zugänge
Jedes aktive Konto eines ausgeschiedenen Mitarbeiters ist ein potenzielles Einfallstor. E-Mail-Postfächer, Microsoft 365-Lizenzen, VPN-Zugänge, Cloud-Dienste und Systempasswörter bleiben ohne IT-Einbindung oft wochenlang – manchmal dauerhaft – aktiv. Ein ehemaliger Mitarbeiter, der (bewusst oder unbewusst) weiterhin Zugriff hat, kann Daten einsehen, kopieren oder löschen. Laut einer Studie von Beyond Identity (2022) hatten 83% der befragten Unternehmen nach Mitarbeiterabgängen noch aktive Zugänge im System. Auch unbeabsichtigte Szenarien sind gefährlich: Konten ohne aktiven Nutzer werden häufig von Angreifern für unbemerkte Zugriffe missbraucht, da dort niemand mehr die Aktivität prüft.
Datenschutz und DSGVO-Pflichten
Nach DSGVO sind Unternehmen verpflichtet, personenbezogene Daten nur so lange zu verarbeiten, wie ein legitimer Zweck besteht. Das betrifft auch die Zugriffsrechte ausgeschiedener Mitarbeiter: Aktive Konten eines Ex-Mitarbeiters verstoßen gegen das Prinzip der Datensparsamkeit und können bei einer Datenschutzprüfung zum Problem werden. Hinzu kommt: Unternehmen haften für Datenpannen, die über solche offenen Zugänge entstehen – auch wenn der Mitarbeiter das Unternehmen längst verlassen hat.
Lizenz- und Kostenoptimierung
Microsoft 365, Adobe, Antivirensoftware und viele andere Dienste werden pro Benutzer und Monat abgerechnet. Wird ein ausgeschiedener Mitarbeiter nicht aus der Lizenz entfernt, zahlen Sie für ein Konto, das niemand mehr nutzt – oft unbemerkt über Monate oder Jahre. Die IT-seitige Kontobereinigung ist damit nicht nur ein Sicherheits-, sondern auch ein direktes Einsparungsthema.
Datensicherung und Wissenserhalt
Vor der Deaktivierung eines Kontos muss geprüft werden, welche Daten, E-Mails, Dateien oder Freigaben der Mitarbeiter hinterlässt – und wer zukünftig darauf zugreifen muss. Ohne geordnetes IT-Offboarding gehen Projektdaten, Kundenkommunikation oder geteilte Dokumente verloren oder sind nicht mehr zugänglich. Ein strukturierter Übergabeprozess sichert das betriebliche Wissen.
Was wir im Offboarding übernehmen
Damit nichts übersehen wird, kümmern wir uns beim Ausscheiden eines Mitarbeiters um folgende Punkte:
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Sofortige Deaktivierung aller Konten (Microsoft 365, E-Mail, VPN, Cloud-Dienste)
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Weiterleitung oder Archivierung des E-Mail-Postfachs
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Entzug von Geräte- und Systemzugriffen (Laptop, Mobilgerät, Server)
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Entfernung aus Gruppen, Freigaben und Shared Mailboxes
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Lizenzbereinigung zur Kosteneinsparung
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Datensicherung relevanter Nutzerinhalte vor der Löschung
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Passwortänderung für gemeinsam genutzte Accounts
Unsere Bitte an Sie
Bitte informieren Sie uns so früh wie möglich – idealerweise vor dem letzten Arbeitstag – wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt. Ein kurzer Hinweis per E-Mail oder Ticket genügt. Je früher wir Bescheid wissen, desto reibungsloser, sicherer und kostengünstiger läuft der Prozess ab.
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